Über mich

Vielleicht stolperst du auf meiner Website über manche Bilder oder Texte.
Ich weiß, dass sowas schnell Schubladen öffnet.
Das ist menschlich.
Ich lade dich ein, sie für einen Moment offen zu lassen
und mit dem Herzen zu lesen,
nicht mit Erwartungen.

Wenn du nicht lesen möchtest, dann lass es mich dir vorlesen. Viel Spaß dabei
Manchmal vergessen wir, dass wir Wissen in uns tragen, lange bevor wir beginnen, etwas zu lernen.
Wissen, das nicht aus Büchern kommt, sondern aus dem Körper, aus Erfahrung und aus den Generationen vor uns.
Ich glaube, wir Frauen haben verlernt, auf unseren Instinkt zu hören. Auf diese leise, kraftvolle Stimme, die weiß, wann etwas stimmig ist und wann nicht.
Und vielleicht haben wir dabei auch ein Stück unserer Wildheit verloren, diese innere Wölfin, die uns führt, schützt und uns an unsere eigene Kraft erinnert.
Die Natur eines Babys ist es, getragen zu werden.
Und die Natur einer Mutter ist es, zu tragen.
Dieses Wissen ist alt. Es liegt quasi in unserem Körper.
Und doch leben wir heute oft so weit davon entfernt, dass wir glauben, wir hätten es verlernt.
Dabei ist es immer noch da. Überlagert vielleicht von Erwartungen, von Konzepten, von dem, was wir meinen, sein zu müssen.
Aber dieses Wissen schlummert in uns. Es ist unsere Intuition, unser altes Wissen, weitergegeben von Generation zu Generation und es lässt sich wieder erwecken.
Ich bin 33 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und ich habe in meinem eigenen Leben viele Haltestellen erlebt, an denen ich nicht wusste, wie es weitergeht.
Und doch ging es weiter.
Mein Leben hat mich viel gelehrt und tut es immernoch.
Meine Kinder sind dabei meine größten Spiegel.
Das, was mich an ihnen am meisten berührt oder herausfordert, zeigt mir oft genau das, was in mir selbst gesehen, gehalten oder geheilt werden möchte.
In meiner Begleitung ist mir die zwischenmenschliche Beziehung wichtiger als jede Methode.
Vertrauen entsteht nicht durch Techniken, sondern durch echtes Gegenübersein, durch das Gefühl, so kommen zu dürfen, wie man ist.
Ohne Beziehung kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen keine Veränderung.
Ich heile nicht.
Ich begleite Menschen auf ihrem eigenen Weg in ihre Selbstermächtigung, darin, sich selbst wieder zu spüren, ihre eigenen Schritte zu gehen und ihre Erfolge als ihre eigenen zu erkennen.
Ich arbeite nicht gegen die Natur.
Nicht gegen den Körper.
Nicht gegen innere Rhythmen oder Lebensphasen.
Leistungsdruck, Funktionieren und alte Glaubenssätze dürfen hier leiser werden.
Stattdessen geht es um Wahrnehmung, um Regulation, um das Wiederfinden eines inneren Gleichgewichts.
Der Körper trägt all das mit.
Besonders die Körpermitte und der Beckenboden erzählen viel über unser Leben. Über Anspannung, über Schutz, über das, was gehalten wurde und was halten durfte.
Muskulatur, Nervensystem und innere Prozesse sind für mich nicht voneinander zu trennen.
Wenn wir beginnen, diese Zusammenhänge wieder zu spüren, entsteht Kraft von innen heraus.
Pflanzen sind dabei ein selbstverständlicher Teil meiner Arbeit.
Wir leben in Symbiose. Menschen, Tiere und Pflanzen sind miteinander verwoben.
Pflanzen tragen ihre eigene Medizin in sich und können uns auf vielen Ebenen unterstützen: im Körper, im Nervensystem, in der Muskulatur, auf der Haut, für die Seele.
Als Tee, als Tinktur, über Wickel und Auflagen, über Düfte, über Berührung, über Räucherungen.
Sie begleiten Prozesse kraftvoll und doch ohne sich aufzudrängen.
Aus dieser Haltung heraus entsteht auch mein Buch, an dem ich derzeit schreibe.
Ein Buch über Pflanzen, erzählt in Märchen.
Dieses Buch wächst – wie eine Pflanze – und ist Teil desselben Weges, den ich auch in meiner Arbeit gehe.
Ich arbeite auf vielen Ebenen.
Und doch führt jede Wurzel zum selben Stamm zurück.
Ob ich Frauen in ihrer Körpermitte begleite, mit ihnen den Beckenboden stärke,
ob ich mit Pflanzen arbeite, räuchere, Trommeln baue, kreative Prozesse öffne
oder meine handgebundenen Räucherbündel auf Märkten in die Welt trage ….
Alles entspringt derselben Quelle.
Wild verwurzelt bedeutet für mich, verbunden zu sein.
Mit dem Körper.
Mit der Natur.
Mit dem eigenen inneren Wissen.
Alles ist eins.
Und alles darf von dort aus wachsen.
Und das darfst du auch erleben. Wenn du möchtest, begleite ich dich ein Stück, auf deiner Reise.
Von Herz zu Herz
Caro
